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Andrea Bátorfi

A Journey Through The Inward Eye

20. Mai – 18. Juli 2014

Unfolding Nr.39, 2010. Giclée print, Diasec. 125x150cm
Unfolding Nr.39, 2010. Giclée print, Diasec. 125x150cm
Swiss Flow. Aare Nr.2, 2013-14. Auf Hahnemühle 70x50cm
Unfolding Nr.76, 2010. Giclée print, Diasec. 100x100cm
Swiss Flow. Aare Nr.2, 2013-14. Auf Hahnemühle 70x50cm
Swiss Flow. Aare Nr.2, 2013-14. Auf Hahnemühle 70x50cm

Vernissage:
Dienstag, 20. Mai, 18.00 – 20.00 Uhr
in Anwesenheit der Künstlerin

Einführung um 19.00 Uhr:
Guido Magnaguagno, Kunsthistoriker
ehemals Vizedirektor Kunsthaus Zürich
vorm. Direktor Museum Tinguely Basel

O p e n H o u s e W e e k e n d DZG
Sa / So 14./15.Juni, 11.00 – 17.00 Uhr

Performance beim Grossmünster:
Donnerstag, 19. Juni 2014, ab 20.30 Uhr
Multimediales Kunstwerk von Andrea Bátorfi
Zwingliplatz beim Grossmünster, Zürich
>> Weitere Informationen zum Event

Die ungarische Künstlerin Andrea Bátorfi setzt sich seit Jahren mit der Wandlungsfähigkeit des Wassers auseinander und hat dies in grossformatigen Digital- und 3D Lentikularprints in den Fotosequenzen „Unfolding“, „Passion for Change“ und „Swiss Flow“ verarbeitet, die bis zum 18.Juli bei Annamarie M. Andersen Galerie Zürich zu besichtigen sind.
Zu den drei Fotoserien hat Bátorfi Videos geschaffen, um eine multimediale Performance zu realisieren, in die sie Improvisationen des Zürcher Musikers Matthias Müller mit seinem von ihm entwickelten SABRe und Live-Tanz des seit seinen Workshops im Zürcher Tanzhaus hier bekannten ungarischen Tänzers Krisztián Gergye integriert.

Bei dem 2010 entstandenen Video „Unfolding“ spielt Bátorfi mit den Spiegelungen, dem Fliessen und Strömen des Wassers, indem sie den Bildern durch Mehrfachbelichtung, Schneiden, Verschieben und Überlagern eine neue Dimension gibt.
Für „Passion for Change“ (2012) bearbeitet und verwandelt sie ihre Photos in eine Sequenz der steten Bewegung. Der Hauptfokus ist auf den Strukturwechsel des Wassers gerichtet, in dem eine reinigende Kraft die alten Strukturen auflöst.
Seit die Künstlerin sich in der Schweiz aufhält, entdeckt sie die überwältigenden physischen Kräfte der Schweizer Wasserfälle. Bei der Videoarbeit „Swiss Flow“ (2013-14) geht es vor allem um die Vitalität und die unbändigen Kräfte des Urelements Wasser.

In den drei Videos werden die Naturkräfte des Wassers in starke Szenen transformiert, die unser Fassungsvermögen sprengen und die man nur durch das „innere Auge“, also das Unbewusste, wahrnehmen kann. Daher stellen die Filmsequenzen in Begleitung von Live-Musik und Live-Tanz eine Reise in unser unerklärliches Inneres dar.