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Brigitta Malche

Heimliche Ordnung - Verborgene Struktur

24. Oktober - 20. Dezember 2014

Brigitta Malche, Griechische Landschildkröte. 2011. Aquarell und Pigment Liner auf Papier. 22,9 X 15,3cm
Griechische Landschildkröte. 2011. Aquarell und Pigment Liner auf Papier. 22,9 X 15,3cm
Brigitta Malche, Tritonshorn
Tritonshorn
Brigitta Malche, Venuskamm
Venuskamm

Vernissage:
Freitag, 24.Oktober, 18.00 - 20.00 Uhr
Die Künstlerin ist anwesend

Einführung um 18.30 Uhr:
Dr. Hanna Gagel, Kunsthistorikerin

Open House Weekend:
Samstag, 25. Oktober 11.00 - 17.00 Uhr

Sonntag, 26. Oktober 11.00 - 17.00 Uhr
Künstlergespräch, 14.00 - 15.00 Uhr
Moderation: Sabine Arlitt, Kunsthist., Publ.

Finissage:
Samstag, 20.Dezember, 13.00 - 17.00 Uhr

Die Werke von Brigitta Malche werden seit 2001 in unserem Galerieprogramm regelmässig vorgestellt. Als sie 1983 von ihrem zweijährigen Aufenthalt in Peking nach Europa zurückkehrte, hatte sich ihre Sicht der Realität fundamental verändert. Sie musste für ihr künstlerisches Schaffen neue Wege suchen.
Seither erforscht und hinterfragt die Künstlerin die Zusammenhänge von Natur, Religion und Wissenschaften. Nach den kontemplativen Serien „Lightmarks“ und „Der fünfte Tag“ aus dem Genesis Zyklus fokussiert sie ihren Blick auf die Baupläne der Natur. Sie schafft Denkbilder ihrer Naturschau, durch die sie in der Ausstellung „Concepts on Nature“ 2008 Parallelen zwischen der Natur und der exakten Wissenschaft bewusst machte.

Wir freuen uns, Ihnen nun die neuen Arbeiten von Brigitta Malche vorstellen zu dürfen, die eine Vertiefung ihrer langjährigen Überlegungen zu Konzepten in der Natur bedeuten. Ihre Forschungsobjekte findet sie in Kristallen und Muscheln, deren Polarität von Weich und Hart, Verfall und Verwandlung sowie physikalischer Gesetzmässigkeit und biologischer Selbstorganisation die Künstlerin inspirieren.
Die Darstellung der fossilen Schildkröten und Meeresschnecken ist durch deren von der Künstlerin aufgefalteten kristallinen Strukturen hindurch sichtbar. Die seit Jahrmillionen in Stein konservierten Urorganismen, dargestellt über den Schriften mit alten Ziffern, weisen auf die Genesis hin.

Brigitta Malche ist begeistert von der Schönheit der Muschel, die unsichtbar das kristalline Gesetz in sich trägt, welches die Künstlerin in der altmeisterlichen Technik der Ei-Tempera sichtbar macht. In ihren Werken evoziert sie tiefere Bedeutungszusammenhänge, sie bergen Spuren der Vergangenheit und zugleich der Zukunft in sich.