JOSEPH W. BÜRGI
GEMÄLDE UND ARBEITEN AUF PAPIER

30. AUGUST – 3.OKTOBER 2008
MITTWOCH - FREITAG 12 - 18 UHR
UND NACH TELEFONISCHER ANMELDUNG
VERNISSAGE:
SAMSTAG, 30.AUGUST, 11 – 18 UHR
IN ANWESENHEIT DES KÜNSTLERS
IM RAHMEN DER SAISONERÖFFNUNG "DIE ZÜRCHER GALERIEN INNENSTADT"
Joseph W. Bürgi, geb. 1953 in Basel, studierte im Anschluss an eine Ausbildung zum Hochbauzeichner an der Kunstgewerbeschule Basel in der Fachklasse Bildhauerei bei Johannes Burla, Hans Raymond und Franz Fedier. Besonders von Johannes Burla, der mit Jean Arp zusammen gearbeitet hat und mit ihm befreundet war, erhielt Bürgi prägende Impulse. Seit 1978 nimmt er an zahlreichen Gruppenausstellungen v.a. in der Schweiz aber auch im Ausland teil. Seit 1986 werden seine Werke zudem regelmässig in Einzelausstellungen präsentiert. In den Jahren 1993 bis 2006 war er neben seinem künstlerischen Schaffen Fachlehrer für künstlerische Fächer bei verschiedenen Fachschulen, zudem widmete er sich zwischen 1988 und 2002 dem Möbeldesign.
Joseph W. Bürgi lässt sich nicht auf eine einzige Kunstform festlegen. Für sein Schaffen ist charakteristisch, dass er die Möglichkeiten, die ein Medium bietet auf deren Dehnbarkeit auslotet. Er baut auf abstrakte Formgebung auf und variiert unterschiedliche Raumkonzepte. Charakteristisch ist die überlagerte Dreidimensionalität, welche die leuchtenden Farben frei im Raum schweben lässt. Durch Schichtungen des Farbauftrags mit dem Pinsel und von Hand, mit Abschaben, Schleifen oder Polieren der Fläche und erneuten Überlagerungen strebt er archaische Naturnähe an.
Seine symbolgeladenen Gemälde faszinieren durch ihren mystischen Gehalt und überzeugen durch ihre kraftvolle Präsenz.
Unsere Ausstellung zeigt um die 30 Arbeiten, Mischtechnik auf Holz, auf Leinwand oder Karton sowie Kohlezeichnungen, welche in den Jahren 2006 – 2008 entstanden sind.
Weitere Abbildungen: 1 , 2 , 3 , 4