GRAZIANO MARINI • STEVE LITSIOS
NEUE GEMÄLDE • BRONZEN UND TRANSFORMATIONEN
26. AUGUST – 15. OKTOBER 2010
GRAZIANO MARINI - ENERGIA ROSSA II, 2008, 150X100CM
VERNISSAGE:
DONNERSTAG, 26. AUGUST 17.00 – 20.00 UHR
DIE KÜNSTLER SIND ANWESEND
Vernissage zur Saisoneröffnung:
Donnerstag 26.August, 17 – 20 Uhr
Sommerfest im Seebad-Enge
Donnerstag, 26. August 2010, 20.30 - 24.00 Uhr
Finissage:
Freitag, 15.oktober 17.00 – 20.00 Uhr
ÖFFNUNGSZEITEN:
MITTWOCH – FREITAG 13.00 – 18.00 UHR
UND NACH VEREINBARUNG
GRAZIANO MARINI, geboren 1957 in Todi, Umbrien, ist einer der bekanntesten italienischen Künstler seiner Generation.
Bereits während seiner akademischen Ausbildung interessiert er sich besonders für die Wechselwirkung von Licht, Farbe und Raum. Mit konsequenter Reduktion auf Farbe und geometrische Gliederung der Bildfläche erreicht der Künstler in seiner Malerei einen grossen Reichtum an Ausdrucksmöglichkeiten. Die auf der pastos geschichteten, monochromen Oberfläche angedeuteten Rhythmen lösen durch die Brechung der Fläche eine dynamische Wechselwirkung von Ruhe und Oszillation aus.
Auf seinen Reisen, v.a. im Irak, Iran und in Afghanistan, hinterlassen die in fantastischen Farben wechselnden Lichtstimmungen und die geheimnisvollen, intensiven Gerüche bei ihm tiefe emotionelle Eindrücke, die in der Folge in seinem künstlerischen Schaffen verarbeitet werden. Indem er die Möglichkeiten zwischen Materialisierung und Vergeistigung auslotet, bewirkt seine Malerei höchst komplexe Reize auf unsere Wahrnehmung.
STEVE LITSIOS, geboren 1959 in Arlington, Mass. USA, lebt und arbeitet in La Chaux-de-Fonds.
Das offensichtliche Interesse im künstlerischen Schaffen von Litsios gilt der Utopie, in die er archaische Elemente einfliessen lässt.
Zu Beginn seiner Künstlerlaufbahn liegt das Schwergewicht bei der Schaffung von Reliefpaintings und Bronze-Skulpturen. In den 90er Jahren kreiert er poetische Formulierungen im Raum und verschaukelt unsere Wahrnehmung mit feinem Humor. Die mit irisierendem Pigment bearbeiteten und utopisch anmutenden Transformationen spielen mit Bewegung und Licht. Sein grosses Interesse am Arbeiten mit Papier lässt ihn seither neue Wege für seine Objekte suchen. Er entwickelt bald grossräumige Installationen, wie z.B. die im Centre d’Art en Ile 2005 in Genf ausgestellte „Demonstrating Water with Stones“.
Diese Arbeiten mit skurrilen Formen aus handgeschöpftem und geheimnisvoll beschichtetem Nepalpapier werden allmählich abgelöst von grossformatigen Gemälden auf Leinwand. Er eröffnet uns mit seinen Werken Welten, die weit über das formal Ausgedrückte hinaus weisen, er provoziert in unserem Kopf geistige Transformationen und weckt alle mögliche Assoziationen.
Marini und Litsios sind seit den frühen 90er Jahren im Programm unserer Galerie und es freut uns, dass wir nun eine Ausstellung zeigen dürfen, in der die Werke der beiden Künstler im Dialog stehen.
