Sibylle Pasche
Sibylle Pasche hat im vergangenen Jahr mit zehn grossvolumigen Skulpturen das Seeufer am Zürichsee während der Sommermonate umgestaltet und damit für Aufsehen gesorgt. Mit ihrer Einzelausstellung in den darauf folgenden Wintermonaten in New York, wo unter anderem eine grössere sechsteilige Installation mit perforierten eiförmigen Objekten gezeigt wurde, hat die Künstlerin auch in den USA einen Meilenstein gesetzt.
Die Künstlerin stellt nun in der Galerie Annamarie M. Andersen in Zürich zusätzlich zu ihren neu geschaffenen Skulpturen zum ersten Mal ihr zweidimensionales Werk vor. Zeichnungen, die vor allem in New York und Miami entstanden sind, die eine eigenständige Sprache entwickeln und auf die konkrete Formensprache ihrer Skulpturen hinweisen. Die schwerelos schwebenden Formen in den Bildern erinnern einerseits an Sternkörper und Meteoriten im Weltall, andrerseits an Moleküle und Zellkörper unter dem Mikroskop. In Zeichnung und Bild wird eine eigenständige Formensprache entwickelt, die eine eigene Dynamik gewinnt. Die im Raum schwebenden Einzelteilchen verändern und verdichten sich und werden konkret als Form im Raum sichtbar. Mit diesen, für ihr Schaffen wesentlichen,‘Urkörpern’ weist die Künstlerin auf den Ursprung allen Lebens und Seins hin. Die Farbe Weiss dominiert durchgehend auch Zeichnung und Bild, wobei oft eine dezente Farbigkeit durchschimmert, welche Licht erahnen und Tiefe entstehen lässt.
